Standort Mitterberg

Im April 2007 wurde am Standort Mitterberg (Grundstücksbesitzer Stempfer, neben der Mitterberger-Kapelle) auf einem 1 ha großen Areal ein Versuchsgarten zur Beobachtung von Feuerbrandanfälligkeit von etwa je 40 Apfel- und Birnensorten angelegt. Zuvor machten die Bäume von 2003 bis 2007 eine Zwischenstation in Lohnsburg, wo sie „groß- und erzogen“ wurden, um dann am Standort Mitterberg ausgepflanzt zu werden.
Dieses Projekt entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesobstbauverband und der Höheren Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg.

Zweck ist, die im Versuchsgarten angepflanzten Obstbäume auf deren Eignung für extensiven Anbau und hier insbesondere deren Wirtschaftlichkeit zu erforschen. Wesentlicher Schwerpunkt des Versuchsgartens ist die Überwachung der Obstsorten in Hinblick auf deren Anfälligkeit bzw. Resistenz gegenüber Feuerbrand und der diesbezügliche Vergleich mit anderen Referenzstandorten. Daneben wird auch beobachtet, wie die einzelnen Sorten am Standort Mitterberg auf Schorf bzw. Mehltau reagieren. Insgesamt wurden dort ca. 125 Bäume gepflanzt.

Die Forschungsergebnisse aus dem Versuchsgarten Mitterberg sollen langfristig eine Grundlage für Sortenempfehlungen für Nachpflanzungen im Streuobstanbau werden.